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23th
Jul/2019

KURSHALTER - arrivals -

Themen zur ANKUNFT in einem Land -- Einklarierung

Karibik (18.01.2019)

Land: Jamaica

Ort: Port Murant

Port / Bay: Bowden

Link Photobook:

Im Rückblick stellt man fest, das Jamaica bezüglich check-In/Out seine Eigenarten hat. Für die Einklarierung haben wir Port Murant (Bowden) gewählt. Man liegt ruhig und kostenlos incl. kostenloser Wasserversorgung (per Kanister allerdings). Angekommen, meldet man sich per Funk bei der Coast Guard. Die kommen dann auch kurzfristig mit 6 Personen an Bord. Polizei, Marinepolizei, Gesundheitsbehörde  uvm. Formulare werden ausgefüllt, freundliche Unterhaltungen geführt und das Schiff kurz besichtigt. Eine Tag später kommt Custom und man muss an Land zwecks weiterer Formulare. Noch einen Tag später kommt dann Immigration und mit der gewohnten Prozedur begeben wir uns an Land. Das läuft alles ruhig und entspannt ab und alles kostenlos. Personal also kein Engpass.

Mit der Weiterfahrt wird es dann schon etwas schwieriger. Dazu gibt es auch ein Formular und man soll sich damit beim nächsten Custom melden (bei uns Kingston). Tut man das, stößt man auf Unverständnis. Nichts ist weiter nötig. Ein od. zwei Tage kommt dann doch Custom und hat es sich anders überlegt und es werden Formulare ausgefüllt. Damit unbedingt in Black River zum Custom, wird uns vermittelt. Dort, man ahnt es, ist alles unnötig und alles in Butter. Hält aber auch nur einen Tag. Dann kommt das voll besetzte Polizeiboot und die Beamten kommen an Bord. Formulare und viele bisher nie gestellte Fragen. Seriennummer des Motors, Segel-Lizenzen , nur als Beispiel genannt. Noch später meldet sich plötzlich die Immigration und man hätte die Weiterfahrt von Kingston nicht richtig gemeldet. Alles nervig, aber schlussendlich ohne Probleme. Die Behörden kennen wohl ihren eigenen Prozess nicht richtig, oder es gibt zu viele Personen mit unterschiedlichen Wissensständen.

In Black River ist für uns jetzt Schluss, noch einen Ankerplatz mit wieder neuen Regeln wollen wir dann doch nicht. Wahrscheinlich liegt es auch daran, das an der Südküste nur selten Segelboote vorbei kommen und die Behörden haben endlich etwas außerhalb des täglichen zu tun.


Gebäude Coast Guard


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