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21th
Nov/2017

KURSHALTER - story-book -

Aktuelle Stories

Quo vadis Karibik Eintrag vom: 19.02.2017

Der Titel soll weder einen ausgewogenen noch einen repräsentativen Inhalt suggerieren. Es ist mein ganz persönlicher Eindruck ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Nach einem Jahr Karibik will ich ein paar eigene Gedanken und in Gesprächen erfahrene Aussagen darlegen. Alles hat nichts mit den Urlaubsfreuden oder den zahlreichen und lieb gewonnenen Gästen auf Charterschiffen zu tun. Weiter so und ungetrübt. Es geht um die kleinere Zahl der Langzeit-Segler. Wir leben hier, wenigstens eine Zeit lang. Ich zitiere mal eine Aussage mit meine Worten, die ich wie der geübte Redner sagen würde, vollinhaltlich unterstütze. Vor Jahren kamen die Segler als Gäste, später dann als Kunde und heute sind wir die Melkkühe. Als noch Fleischesser möchte ich damit nicht die vielen lieben Kühe diffamieren. Mit den wenigen Worten ist alles gesagt. Segeln ist halt ein teurer Sport. Ich betreibe aber gar keinen Sport. Ich wohne nur auf einem Boot.  Auch für die inzwischen ganz toll geschätzten karibischen Handwerker (wenn man sie findet) möchte ich eine Lanze brechen (oder werfen, ich bin im Sprichwort nicht so gut) . Das verlangte Entgelt (von Lohn kann man da nicht sprechen) steigt proportional mit den vollbrachten Unfug. Darauf kann man sich verlassen. Gleichzeitig möchte ich mich bei allen aufrichtig entschuldigen, die vom vorher gesagten die Ausnahme bilden. Natürlich gibt es sie und wir haben sie auch getroffen und erfolgreich Arbeiten ausführen lassen.

Bleiben noch die Menschen, die hier leben. Immer freundlich und Sicherheitsbedenken hatten wir bisher auch nicht. Die Natur, natürlich auch super. Man findet immer noch die ultimativen Strände, auch solche, die man ganz allein betreten kann. Das Wetter, auch ohne Klagen, nur in den Wintermonaten auf St. Maarten gibt es kalte Momente (kein Schnee oder Frost).

Das Thema Essen lasse ich weg. Ist zu individuell und für mich eigentlich nicht vorhanden. Wenn ich allerdings die französischen Mitbürger betrachte, die strafen mich der Lüge. Die futtern weiter ungetrübt und ohne Unterlass.

Auf den Titel zurück gekommen, denke ich, das die große Zukunft des normalen Fahrtenseglers nicht in der Karibik liegt. Sollte diesen Artikel mal wirklich einer lesen, sagt dieser vielleicht: wenn du kein Geld hast, Schnauze halten und das tue ich jetzt .....

Eingestellt von Frank

Kommentare zur Storie:

Thorsten (05.06.2017)

Ein sehr interessanter Beitrag der sehr viel mehr zwischen den Zeilen aussagt als beim ersten überfliegen des Textes erkennbar. Also lieber Frank, natürlich werden deine Beiträge auch gelesen! Weiter so,

liebe Grüße von Beate und Thorsten.

Frank (05.08.2017)

Entschuldigung das Kommentar erst so spät frei geschaltet wurde. Ich versuche mich zu bessern.

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